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Kultur - 07.11.2018

Filmroben vom Feinsten in Frankfurt

Im Frankfurter Deutschen Filminstitut & Filmmuseum kommen Besucher mit Stars auf Tuchfühlung. Die Ausstellung „HAUTNAH“ zeigt aufwendige Kostüme aus Kino und Fernsehen, alle entworfen von Kostümbildnerin Barbara Baum.

  • Filmroben vom Feinsten in Frankfurt

    „Buddenbrooks“

    Regisseur Heinrich Breloer realisierte 2008 die vierte Verfilmung der Familiensaga nach dem Roman von Nobelpreisträger Thomas Mann. Allein für die Familie wurden 150 Kostüme entworfen. Rechts das rote Ballkleid von Schauspielerin Léa Bosco in der Rolle von Gerda Buddenbroook, der Gattin von Thomas Buddenbrook.

  • Filmroben vom Feinsten in Frankfurt

    „Das Geisterhaus“

    Filmschauspielerin Meryl Streep war begeistert über das weiße Kleid, das sie in der Rolle als Clara del Valle im Filmdrama „Das Geisterhaus“ nach dem Roman von Isabel Allende tragen durfte.

  • Filmroben vom Feinsten in Frankfurt

    „Katharina die Große“

    Für Filmstar Catherine Zeta-Jones in der Hauptrolle als russische Zarin Katharina II. mussten Rokoko-Kostüme angefertigt werden.

  • Filmroben vom Feinsten in Frankfurt

    Kostümbild als Kunst

    Barbara Baums Anmerkungen für die Schneiderinnen finden sich als Legende auch in Brailleschrift wieder. Eine originale Stoffprobe vermittelt die haptische Beschaffenheit des verwendeten Materials. Ergänzt wird die taktile Vermittlung durch Audiodeskription.

  • Filmroben vom Feinsten in Frankfurt

    Kostüme für Fassbinder-Filme

    In der Ausstellung kommen neuartige, digitale Leinwände zum Einsatz, die hinter den Originalkostümen positioniert sind. Sie zeigen die Kostüme am Körper im Bewegtbild.

  • Filmroben vom Feinsten in Frankfurt

    Stars hinter der Kamera

    Regisseur Rainer Werner Fassbinder und Kostümbildnerin Barbara Baum in einer Drehpause. Ihre Zusammenarbeit begann 1972 mit dem Film „Fontane Effi Briest“ und endete nach einem Jahrzehnt mit „Querelle“, Fassbinders (1945-1982) letztem Film.

  • Filmroben vom Feinsten in Frankfurt

    „Fontane Effie Briest“

    Filmszene mit Ulli Lommel und Hanna Schygulla

    Autorin/Autor: Ille Simon


  • Filmroben vom Feinsten in Frankfurt

    „Buddenbrooks“

    Regisseur Heinrich Breloer realisierte 2008 die vierte Verfilmung der Familiensaga nach dem Roman von Nobelpreisträger Thomas Mann. Allein für die Familie wurden 150 Kostüme entworfen. Rechts das rote Ballkleid von Schauspielerin Léa Bosco in der Rolle von Gerda Buddenbroook, der Gattin von Thomas Buddenbrook.

  • Filmroben vom Feinsten in Frankfurt

    „Das Geisterhaus“

    Filmschauspielerin Meryl Streep war begeistert über das weiße Kleid, das sie in der Rolle als Clara del Valle im Filmdrama „Das Geisterhaus“ nach dem Roman von Isabel Allende tragen durfte.

  • Filmroben vom Feinsten in Frankfurt

    „Katharina die Große“

    Für Filmstar Catherine Zeta-Jones in der Hauptrolle als russische Zarin Katharina II. mussten Rokoko-Kostüme angefertigt werden.

  • Filmroben vom Feinsten in Frankfurt

    Kostümbild als Kunst

    Barbara Baums Anmerkungen für die Schneiderinnen finden sich als Legende auch in Brailleschrift wieder. Eine originale Stoffprobe vermittelt die haptische Beschaffenheit des verwendeten Materials. Ergänzt wird die taktile Vermittlung durch Audiodeskription.

  • Filmroben vom Feinsten in Frankfurt

    Kostüme für Fassbinder-Filme

    In der Ausstellung kommen neuartige, digitale Leinwände zum Einsatz, die hinter den Originalkostümen positioniert sind. Sie zeigen die Kostüme am Körper im Bewegtbild.

  • Filmroben vom Feinsten in Frankfurt

    Stars hinter der Kamera

    Regisseur Rainer Werner Fassbinder und Kostümbildnerin Barbara Baum in einer Drehpause. Ihre Zusammenarbeit begann 1972 mit dem Film „Fontane Effi Briest“ und endete nach einem Jahrzehnt mit „Querelle“, Fassbinders (1945-1982) letztem Film.

  • Filmroben vom Feinsten in Frankfurt

    „Fontane Effie Briest“

    Filmszene mit Ulli Lommel und Hanna Schygulla

    Autorin/Autor: Ille Simon


Der Begriff Filmstoff wird in dieser Ausstellung handgreiflich: Die Garderobe von Statisten und Stars aus Historienfilmen, in denen die renommierte Kostümbildnerin Barbara Baum am Werk war, sind in voller Pracht zu bewundern. In den Filmen selbst waren sie manchmal nur für Sekunden zu sehen oder nur in wenigen Details. Für ihre Arbeit ist Barbara Braun 2015 mit dem Deutschen Filmpreises Lola ausgezeichnet worden.

„Buddenbrooks“ (2008)

Mehr als 50 Originalkostüme aus internationalen Ateliers, ergänzt um Arbeitsunterlagen aus mehr als 50 Jahren Schaffenszeit für Regisseure wie Rainer Werner Fassbinder, Volker Schlöndorff, aber auch Stanley Kubrick sind auf den rund 460 Quadratmetern der interaktiven Schau zu bewundern. Eine Vielzahl an Stoffproben, taktile Stationen sowie Audio- und Videoinstallationen laden dazu ein, den Entstehungsprozess und die erstaunliche Wirkung von Baums Kreationen mit Augen, Ohren und Händen nachzuvollziehen.

Taktile Station: Sil­ber­la­mé-Kleid aus „Lili Marleen“

Die Ausstellung richtet sich insbesondere auch an blinde und sehbehinderte Menschen, für die es Tastmodelle und Audiodeskriptionen gibt, mit denen sich die Exponate tastend und hörend erschließen lassen. Die Sonderausstellung „HAUTNAH. Die Filmkostüme von Barbara Baum“ ist bis zum 10. März 2019 im Deutschen Filminstitut & Filmmuseum Frankfurt zu sehen.

is/ks (deutsches-filminstitut.de)

 

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