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Sport - 09.01.2019

Benjamin Pavard wechselt im Sommer zu den Bayern

Der Weltmeister kann den VfB dank einer Ausstiegsklausel für eine festgeschriebene Ablösesumme verlassen. Bayern auch an Hudson-Odoi interessiert.

Benjamin Pavard verlässt Stuttgart im Sommer.

Der FC Bayern München verpflichtet Weltmeister Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart. Wie der Münchner Sportdirektor Hasan Salihamidzic am Mittwoch im Trainingslager in Doha bekanntgab, unterschrieb der 22-jährige Franzose einen ab Sommer gültigen Vertrag über fünf Jahre. „Das ist ein junger Spieler, der Weltmeister ist. Wir sind sehr froh und stolz“, sagte Salihamidzic über den Verteidiger. Pavard kann Stuttgart dank einer Ausstiegsklausel für eine Ablösesumme in Höhe von 35 Millionen Euro verlassen.

Pavard kam 2016 aus Lille zum VfB. Er bestritt in dieser Saison bislang 14 Bundesligaspiele für die Schwaben. Er kann in der Innenverteidigung und als rechter Außenverteidiger spielen. Nach Corentin Tolisso wird er nach derzeitigem Stand der zweite aktuelle Weltmeister im Kader der Bayern sein, die ihr Aufgebot verjüngen wollen.

Zu dieser Strategie passt auch der englische U19-Nationalspieler Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea. „Ein sehr interessanter Spieler, den wir unbedingt verpflichten wollen“, sagte Salihamidzic. „Ich sehe ihn als richtig guten Spieler, der uns sicher gut zu Gesicht stehen würde.“ Nach dpa-Informationen haben die Bayern 30 Millionen Euro Ablöse für den 18 Jahre alten Hudson-Odoi geboten. „Er hat die Qualitäten, die auf unser Spiel passen. Er ist dribbelstark, schnell und hat einen guten Zug zum Tor.“ Der Offensivspieler kam bislang nur elfmal in Chelseas erster Mannschaft zum Einsatz. Sein Vertrag bei den Blues läuft noch 18 Monate.

Keine Abgänge geplant

Abgänge planen die Münchner im Winter laut Salihamidzic nicht. „Wir denken überhaupt nicht daran im Moment“, sagte der Sportdirektor. Zurückhaltend äußerte er sich in der Personalie Lucas Hernández. „Das ist auch ein interessanter Spieler, der bei Atlético Madrid spielt“, sagte der 42-Jährige über den Abwehrmann. Man lasse sich alle Optionen offen und schaue, was auf dem Transfermarkt möglich sei. (dpa)

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