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Sport - 05.02.2019

Hamburg und Heidenheim schmeißen Erstligisten raus

D ie Fußball-Bundesligisten 1. FC Nürnberg und Bayer Leverkusen haben das Viertelfinale des DFB-Pokals verpasst. Hamburg und Heidenheim setzten sich durch.

Hamburgs Berkay Özcan (r) und Lewis Holtby feiern Özcans Treffer zum 1:0.

Am Samstag hatte es noch zu einem Sieg gegen den FC Bayern gereicht, aber das muss in dieser Saison ja bekanntlich nicht viel bedeuten. Drei Tage später erlebte Bayer Leverkusen im Achtelfinale des DFB-Pokals eine Blamage: Nach einer miserablen Leistung schied die Mannschaft von Trainer Peter Bosz gegen Zweitligst 1. FC Heidenheim aus. Trotz zwischenzeitlicher Führung musste sich der favorisierte Bundesligist mit 1:2 (1:0) geschlagen geben. Die Hoffnungen auf die erste Endspielteilnahme des Vereins seit nunmehr zehn Jahren sind damit begraben.

„Wir waren schlampig, diese Art und Weise – sowas habe ich selten erlebt. Das ist ein Rückschlag für uns“, sagte Leverkusens Nationalspieler Brandt.

HSV stürmt ins Viertelfinale

Vor 11 400 Zuschauern hatte Julian Brandt bei Temperaturen von minus vier Grad das erste Tor für die Gäste erzielt. Doch der überhebliche Auftritt der Leverkusener wurde nach Gegentoren von Nikola Dovedan und Maurice Multhaup mit dem verdienten Ausscheiden bestraft. Für Leverkusen war es nicht der erste bittere K.o. gegen einen unterklassigen Verein: Vor zwei Jahren scheiterte Bayer bereits an den Sportfreunden Lotte im Elfmeterschießen, 2011 reichte eine 3:0-Führung bei Dynamo Dresden nicht zum Weiterkommen. Heidenheim dagegen steht wie 2015/2016 wieder in der Runde der letzten Acht.

Die zweite Überraschung des Abends spielte sich im hohen Norden ab. Winter-Zugang Berkay Özcan schoss den Hamburger SV gleich bei seinem Startelf-Debüt ins Viertelfinale. Mit seinem Treffer sorgte der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler am Dienstagabend für seinen neuen Klub für den hoch verdienten 1:0 (0:0)-Erfolg des Zweitliga-Tabellenführers gegen den enttäuschenden Fußball-Bundesligisten 1. FC Nürnberg. Vor 48 000 Zuschauern im Volksparkstadion waren die Hanseaten dem Erstligisten über weite Strecken deutlich überlegen. Der HSV, dessen letzter DFB-Pokal-Gewinn 32 Jahre zurückliegt, kann damit weitere mindestens zwei Millionen Euro für seine leeren Kassen einplanen. (dpa)

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