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Sport - 05.07.2019

Neven Subotic trägt wieder Rot-Weiß

Die längste Zeit trug Subotic Schwarz-Gelb, aber auch die Berliner Farben sind ihm bekannt. Mit Subotic füllt sich der Kader des 1. FC Union weiter.

Rot und weiß. Neven Subotic trug die Union-Farben schon einmal in Köln.

Aufsteiger 1. FC Union Berlin hat den früheren deutschen Meister Neven Subotic in die Fußball-Bundesliga zurückgeholt. Der 30 Jahre alte Innenverteidiger hatte zuletzt beim französischen Club AS Saint-Étienne gespielt und erhält bei den Köpenickern einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2021. Das teilte der Klub am Donnerstagabend mit. Zur gleichen Zeit war Subotic bereits in Berlin und schickte via Twitter vom Ostbahnhof aus eine erste Grußbotschaft an die Union-Fans. Subotic hatte mit Borussia Dortmund 2011 und 2012 die Meisterschaft gewonnen und war vor anderthalb Jahren in die Ligue 1 gewechselt. Dort war sein Kontrakt diesen Sommer ausgelaufen.

„Für Union und für mich persönlich ist die anstehende Saison in der Bundesliga eine große Herausforderung, daher freue ich mich sehr auf das Abenteuer“, sagte Subotic zu seinem Wechsel. Der Ex-Nationalspieler Serbiens ist bereits der zehnte Neuzugang von Union für die Premierensaison in der Bundesliga, zuvor hatte der Klub am Donnerstag bereits Marius Bülter vom 1. FC Magdeburg für ein Jahr mit anschließender Kaufoption ausgeliehen. Vor allem auf Offensivpositionen sind die Berliner sehr üppig besetzt.

Vergangene Saison hatte Subotic 26 Ligaspiele für Saint-Étienne absolviert. „Neven Subotic ist ein außergewöhnlicher Spieler, der seine Klasse in über 300 Profispielen auf höchstem Niveau unter Beweis gestellt hat“, sagte Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball bei den Berlinern.

In dieser Transferperiode hat Union für die Innenverteidigung bereits den 22 Jahre alten Innenverteidiger Keven Schlotterbeck vom SC Freiburg für ein Jahr ausgeliehen. Zudem ist der Klub an einer Rückholaktion von Marvin Friedrich vom FC Augsburg für die zentrale Defensive interessiert. Der Vollzug könnte nur noch eine Frage von Tagen sein. Friedrich hatte in der Vergangenheit mehrmals betont, dass er seine sportliche Zukunft in Berlin sieht. (Tsp/dpa)

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