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Wirtschaft - 6 Tagen ago

5G-Frequenzauktion endet bei 6,5 Milliarden Euro

Die 5G-Auktion endete nach 497 Runden. Die meisten Frequenzpakete erwarb der Branchenführer Deutsche Telekom.

Ein Stand beim Mobile World Congress.

Der Bund hat mit der Versteigerung der neuen Mobilfunkfrequenzen mehr als 6,5 Milliarden Euro eingesammelt. Am Mittwoch endete die 5G-Auktion nach 497 Runden, wie die Bundesnetzagentur mitteilte. Die meisten Frequenzpakete erwarb Branchenführer Deutsche Telekom für knapp 2,2 Milliarden Euro, gefolgt von Vodafone und Telefonica Deutschland. Die United-Internet-Tochter Drillisch, die erstmals bei einer Versteigerung dabei war, legte knapp 1,1 Milliarden Euro für Frequenzen im 2,0- und 3,6-Gigahertz-Bereich auf den Tisch.

Letztlich gaben die vier Teilnehmer damit deutlich mehr Geld aus als erwartet. Branchenkenner hatten im Vorfeld mit einem Endergebnis zwischen drei bis fünf Milliarden Euro gerechnet. Das große Interesse wurde zum einen auf aggressives Bieten des Debütanten Drillisch zurückgeführt, zum anderen auf die Erwartungen, die mit 5G verknüpft werden.

Der neue Mobilfunkstandard soll Daten mindestens 100 Mal schneller übertragen als die aktuellen 4G-Netze. Zudem sollen Unterbrechungen während der Übertragung ausgeschlossen werden. Das sind Bedingungen, wie sie für künftige Schlüsseltechnologien nötig sind – etwa das autonome Fahren, virtuelle Realität und Industrie 4.0. (Reuters)

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