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Sport - 11.03.2019

Bei Lazaro und Selke wird es eng für Dortmund

Lazaro, Selke, Leckie: Gegen den SC Freiburg musste Hertha BSC auf drei Spieler mit Offensivdrang verzichten. Wann sie zurückkehren, ist fraglich.

Valentino Lazaro (links) fällt bei Hertha BSC vorerst aus.

Pal Dardai stöhnte laut auf. „Ach!“, sagte er. „Dieses Jahr bin ich wirklich Dr. Dardai.“ Jede Woche muss der Trainer des Berliner Bundesligisten Hertha BSC von Neuem ein fachlich fundiertes medizinisches Bulletin abliefern. Das war auch am Sonntag wieder so, einen Tag nach der 1:2-Niederlage seiner Mannschaft gegen den SC Freiburg. Die gute Nachricht: Aus dem Spiel heraus gibt es keine neuen Verletzten bei Hertha BSC. Die schlechte: Die Spieler – Valentino Lazaro, Mathew Leckie, Davie Selke – haben sich diesmal schon vor dem Spiel verletzt. Alle drei Offensivkräfte standen für die Partie in Freiburg nicht zur Verfügung. Wann sie zurückkehren, ist fraglich.

Bei Lazaro, Herthas Rechtsverteidiger, verkündete der Klub am Samstag, dass er „vorerst“ ausfalle. Für Exegeten von Hertha-Pressemitteilungen ist das eine gefährliche Formulierung. Sie lässt erst einmal das Schlimmste befürchten. Laut Dr. Dardai hat sich Lazaro eine Innenbandzerrung im Knie zugezogen. Hört sich nicht dramatisch an, sei aber, so Herthas Trainer, genauso schlimm wie ein Teilabriss. „Ich kann nicht sagen, ob es drei Tage oder drei Wochen dauert“, erklärte er. „Drei Monate werden es vielleicht nicht.“

Mathew Leckie verletzte sich im Training

Mathew Leckie, der beim 2:1-Sieg gegen Mainz in der Woche zuvor erstmals in diesem Jahr zum Einsatz gekommen ist, hat im Training einen Schlag seines Kollegen Karim Rekik abbekommen, „an einer sehr unglücklichen Stelle“, wie Dardai berichtete. Etwas unterhalb des Knies nämlich. Zur Ausfallzeit des Australiers machte Dardai keine Angaben.

Auch im Falle von Davie Selke lässt sich wohl noch keine seriöse Prognose abgeben. Der Stürmer, zuletzt in starker Form, war im Heimspiel gegen Mainz auf die Hüfte gefallen und hatte sich dabei eine Muskelprellung zugezogen. Dardai hatte bis zuletzt die Hoffnung, dass Selke schon in Freiburg wieder würde spielen können. Diese Hoffnung aber stellte sich schon im Laufe der Woche als deutlich zu optimistisch heraus. Selke wird wohl auch in der neuen Woche erst einmal individuell mit Fitnesstrainer Hendrik Vieth arbeiten müssen. „Es ist eine Muskelgeschichte“, sagte Dardai. Und mit Muskelgeschichten, das weiß er als erfahrener Mediziner natürlich, ist nicht zu spaßen.

 

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