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Sport - 06.02.2019

Drei Zweitligisten erreichen das Viertelfinale

Hamburg und Heidenheim sorgen für Überraschungen und ziehen in das Viertelfinale des DFB-Pokals ein. Auch Paderborn setzt sich durch.

Hamburgs Berkay Özcan (r) und Lewis Holtby feiern Özcans Treffer zum 1:0.

Mit dem Hamburger SV, dem 1. FC Heidenheim und dem SC Paderborn sind gleich drei Zweitligateams ins Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Zwei von ihnen warfen am Dienstagabend Bundesligateams aus dem Wettbewerb. Besonders groß ist der Schock für Bayer Leverkusen: Heidenheim bezwang die Werkself von Trainer Peter Bosz völlig überraschend mit 2:1 (0:1).

Der HSV besiegte den 1. FC Nürnberg mit 1:0 (0:0). Der Tabellenführer der 2. Liga warf damit ebenfalls einen Bundesligisten aus dem Pokal. In einem reinen Zweitligaduell setzte sich der SC Paderborn mit 3:1 (0:0) gegen den MSV Duisburg durch.

Die Leverkusener konnten am Dienstagabend nicht an die jüngsten Erfolge in der Bundesliga – einschließlich des 3:1 bei den Bayern wenige Tage zuvor – anknüpfen. Zwar waren sie in der ersten Halbzeit das überlegene Team und gingen kurz vor der Pause durch einen Treffer von Julian Brandt (44.) in Führung. In der zweiten Halbzeit baute die Werkself aber massiv ab. Nikola Dovedan (47.) und Maurice Multhaup (72.) schossen die Heidenheimer eine Runde weiter.

Für die Hamburger traf Winterzugang Berkay Özcan

Beim Spiel in Hamburg empfing der Tabellenführer der 2. Liga den Vorletzten der Bundesliga aus Nürnberg. Für die Hamburger traf Winterzugang Berkay Özcan bei seinem Startelf-Debüt in der 54. Minute und sicherte dem HSV damit den Einzug ins finanziell lukrative Pokal-Viertelfinale. Der HSV hatte lange gebraucht, um seine guten Aktionen zu einem Tor umzumünzen. Der Siegtreffer war dann aber verdient.

In Duisburg bekamen die Zuschauer nach einer torlosen ersten Halbzeit dann noch vier Treffer zu sehen. Nachdem Cauly Oliveira Souza den MSV zunächst in Führung brachte (47.), reagierten die Paderborner von Coach Steffen Baumgart mit drei Treffern in einer knappen halben Stunde. Bernard Tekpetey (52.), Kai Pröger (61.) und Christopher Antwi-Adjej (76.) schossen ihr Team ins Viertelfinale. (dpa)

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